„Wir möchten sichtbar machen, was nach der Förderschule möglich ist“

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„Wir möchten sichtbar machen, was nach der Förderschule alles möglich ist“

Welche Wege können junge Menschen mit Behinderung nach der Schule gehen? Beim Adventszauber an der Förderschule Fischhausstraße zeigte der Berufsbildungsbereich der Weißiger Werkstätten, welche Chancen und Perspektiven nach der Schule möglich sind: von Praktika bis zu acht zertifizierten Berufsfeldern.

Der Berufsbildungsbereich der Weißiger Werkstätten präsentierte seine Angebote rund um den Übergang von der Schule ins Arbeitsleben. Jugendliche mit Behinderung und ihre Eltern konnten sich direkt informieren, Fragen stellen und erste Einblicke in die Arbeitswelt der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM) erhalten. Eine Absolventin stellte ihren Weg und ihre Arbeit vor.

Einblick in berufliche Möglichkeiten

Mit dem weihnachtlich gestalteten Informationsstand stellte das Team den Berufsbildungsbereich als erweiterte Berufsorientierung für die Teilhabe am Arbeitsleben vor. Sie zeigten wie man junge Menschen unterstützt, ihre beruflichen Fähigkeiten zu entwickeln und zu erproben oder die Arbeitsfähigkeit zu steigern. Vorgestellt wurden der Arbeitsbereich der Werkstatt, das zertifizierte Bildungssystem „PRAXISBAUSTEIN“ sowie verschiedene individuelle Förderwege.

„Wir nutzen die Chance, um sichtbar zu machen, was nach der Förderschule alles möglich ist.“ Dorothea Schilling, Leiterin des Berufsbildungsbereichs.

Individuelle Bildung: anerkannt und zukunftsorientiert

Aktuell begleitet der Berufsbildungsbereich über 50 Personen im Programm „Praxisbaustein“. Die Ausbildung dauert 2 Jahre und 3 Monate und ist eine anerkannte Reha-Leistung, die auf eine langfristige berufliche Perspektive vorbereitet.

„Das Ziel ist klar: individuelle berufliche Bildung und Orientierung und Teilhabe am Arbeitsleben, perspektivisch auf dem ersten Arbeitsmarkt, auf betriebsintegrierten Arbeitsplätzen oder innerhalb der Werkstatt“,

erklärt Dorothea Schilling weiter. Zur Auswahl stehen acht zertifizierte Berufsfelder, beispielsweise in der Großküche, in Gastronomie und Einzelhandel bis hin zur Garten- und Landschaftspflege. Ausführliche Informationen zu den Berufsfeldern finden Sie im Flyer des Berufsbildungsbereiches der Weißiger Werkstätten.

Praktika als erster Schritt

Jugendliche können im Arbeitsbereich der Weißiger Werkstätten Praktika absolvieren, um ihre Stärken auszuprobieren und berufliche Vorstellungen zu klären.

Sie haben Interesse an einem Einstieg oder Praktikum?
Kommen Sie auf uns zu:

Berufsbildungsbereich Weißiger Werkstätten
Ansprechpartnerin: Dorothea Schilling
Tel.: 0151 / 250 065 77
Mail: dorothea.schilling@implus-dresden.de